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> <channel><title>Diskus-Wissen.de &#187; Jungtiere</title> <atom:link href="http://www.diskus-wissen.de/tag/jungtiere/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.diskus-wissen.de</link> <description>Wissen rund um Diskus, Aquaristik, Zucht und Aufzucht, Krankheiten und optimale Haltung</description> <lastBuildDate>Thu, 22 Apr 2010 11:03:41 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" /> <item><title>Zuchtvorgang, was passiert da genau?</title><link>http://www.diskus-wissen.de/zucht-und-aufzucht/zuchtvorgang-was-passiert-da-genau/</link> <comments>http://www.diskus-wissen.de/zucht-und-aufzucht/zuchtvorgang-was-passiert-da-genau/#comments</comments> <pubDate>Tue, 19 Feb 2008 10:32:19 +0000</pubDate> <dc:creator>Marco</dc:creator> <category><![CDATA[Zucht und Aufzucht]]></category> <category><![CDATA[Anschwimmen]]></category> <category><![CDATA[Aufzucht]]></category> <category><![CDATA[Brutpflege]]></category> <category><![CDATA[Diskus]]></category> <category><![CDATA[Fütterung]]></category> <category><![CDATA[Jungtiere]]></category> <category><![CDATA[Zucht]]></category> <guid
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Wer seine Diskus auch mal die Jungen ausbrüten und aufziehen lassen will, wird bemerken, dass die Eltern sehr sorgsame und behütende Eltern sind, die ihre Jungen mit beeindruckenden Verhalten und Methoden heranziehen.
Der Mensch kann helfen - wie und was er zu tun hat, kann man hier anhand ein paar kleinen Tips nachlesen. ]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Das wohl interessanteste und beeindruckendste Geschehen in der Diskushälterung ist die Eiablage und die darauffolgende Brutpflege.</p><p>Wer seine Diskus auch mal die Jungen ausbrüten und aufziehen lassen will, wird bemerken, dass die Eltern sehr sorgsame und behütende Eltern sind, die ihre Jungen mit beeindruckenden Verhalten und Methoden heranziehen.</p><p>Der Mensch kann helfen &#8211; wie und was er zu tun hat, kann man hier anhand ein paar kleinen Tips nachlesen.</p><h2><span
id="more-1"></span>Ablaichen</h2><p><a
title="Diskus-Wissen - Balzvorgang" href="http://www.diskus-wissen.de/pictures/Image/RT_und_RT.JPG" target="_blank"><img
src="http://www.diskus-wissen.de/pictures/Image/RT_und_RT.JPG" border="1" alt="" hspace="10" vspace="10" width="200" height="150" align="right" /></a>Wenn sich ein Paar gefunden hat, beginnt es meist, eine Wurzel, die Aquarienscheibe oder ein Blatt zu putzen und zu testen, wie wiederstandsfähig das Objekt ist. Dies passiert durch dagegenstossen. Falls das Paar noch sehr jung ist oder es die ersten Ablaichversuche sind, sollte man es ruhig etwas testen lassen. Meist sind dadurch die späteren Erfolge um so grösser. Meist kann ein Ablaichen auch provoziert werden, indem die Temperatur etwas erhöht wird oder das Wasser durch Einsatz von Osmosewasser (PH ca. 5) angesäuert wird.</p><p>Das Ablaichen beginnt meist in den Abendstunden, ca. 2-3 Stunden bevor das Licht ausgeht. Dies hängt mit der Brutzeit und dem Schlüpfen zusammen. So stellt das Paar sicher, dass die Jungen nicht schlüpfen, wenn es dunkel ist.</p><p>Um dem Paar keinen zusätzlichen Stress bei der Aufzucht zu bereiten, empfiehlt es sich, es in ein Aufzuchtbecken zu setzen. Typischerweise ist es ein Zuchtwürfel mit den Maasen 50x50x50 = 125l. Die Filterung hier kann durch einen Luftheber übernommen werden. Dieser filtert biologisch und kann durch die Schwämme den Jungen normalerweise nicht gefährlich werden.</p><p>Falls in dem Zuchtbecken ein Diskus-Laichkegel ist, wird dieser von dem Paar meist bevorzugt. Das Ablaichen selbst kann über Stunden gehen. Dabei heftet das Weibchen die Eier am Objekt fest, das Männchen geht danach darüber und befruchtet diese. Ein Gelege kann bis zu 200 und mehr Eier umfassen.</p><p><a
href="http://www.diskus-wissen.de/pictures/Image/RT_BRT_Eiablage.JPG"><img
src="http://www.diskus-wissen.de/pictures/Image/RT_BRT_Eiablage.JPG" border="1" alt="Eiablage" hspace="10" vspace="10" width="200" height="150" align="left" /></a>Diskus bewachen ihren Laich sehr intensiv. Sie wechseln sich bei der Brutpflege ab und befächeln die Eier immer mit Frischwasser, so dass sich keine Keime absetzen können.</p><p>Empfohlen wird immer, dem Paar durch ein kleines Nachtlicht das bewachen der Brut zu erleichtern. Hierbei reicht es, wenn im Zimmer eine kleine Lampe brennt.</p><p>Der Einsatz von Seemantelbaumblätter <a
href="http://www.diskus-wissen.de/content/view/13/30/#1">[1]</a> kann zum Schutz der Brut beitragen. Seemantelbaumblätter haben die Eigenschaft, dass sie desinfizierend wirken und somit einer Laichverpilzung vorbeugen können. Sie färben das Wasser etwas bernsteinfarben und beruhigen die Tiere etwas. Eine empfohlene Dosierung ist ca. 1 Blatt auf 50 Liter. Diese sollten allerdings schon ca. 1 Tag vor dem Ablaichen ins Wasser gegeben werden. Am besten werden sie irgendwo dahintergeklemmt, z.b. hinter den Heizstab. Sie sinken zwar nach einiger Zeit zum Boden ab, aber wenn sie auf dem Boden liegen kann sich unter den Blättern Futterreste sammeln, welches dann anfängt, sich zu zersetzen und zusätzlich was Wasser zu belasten.</p><p>Falls die Eier befruchtet sind, werden sie mit der Zeit etwas dunkler. Nicht befruchtete oder verpilzte Eier werden weiss und werden im Normalfall von den Eltern auch herausgepickt und gefressen.</p><h2>Schlupf und Larvenstadium</h2><p><a
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src="http://www.diskus-wissen.de/pictures/Image/RT_BRT_nach%20Schluepfen.JPG" border="1" alt="Schlüpfen" hspace="10" vspace="10" width="200" height="150" align="right" /></a>Nach ca. 3 Tagen (abhängig von der Temperatur &#8211; meist morgends) schlüpfen die Diskuslarven. Diese machen sich durch einen wedelnden Fischschwanz am Ei bemerkbar. Diese werden dann von den Eltern abgepickt und an einem anderen Platz wieder ausgespuckt. Das Paar sammelt alle geschlüpften Larven an einer neuen Stelle, meist auf der Rückseite des Laichkegels. Restliche Eier, die nicht geschlüpft sind, werden im Normalfall gefressen. Larven, die herunterfallen, werden meist von den Eltern wieder aufgesammelt und erneut auf den neuen Brutplatz gespuckt. Auch kommt es öfter vor, dass das Paar die Larven umsiedelt. Dies passiert, um die Keimbelastung so gering wie möglich zu halten.</p><p>Man kann bereits bemerken, dass die Eltern dunkler werden und sich eine Art Belag auf der Haut bildet. Dies ist die Besonderheit von Diskus. Die Eltern bilden nach dem Zeitpunkt der Ei-Ablage ein Hautsekret, welches der Brut in den ersten Tagen als Futter dient. Hier sollte man nicht gegen Verpilzung behandeln, dieser Belag ist völlig normal und notwendig.</p><h2>Anschwimmen</h2><p>Nach dem ca. 6. &#8211; 7. Tag versuchen die Jungen dann die Eltern anzuschwimmen. Dies ist meist der problematischste Moment. Hier zahlt sich ein &#8220;kleineres&#8221; Becken meist aus. Die Larven suchen sich den dunkelsten Punkt im Becken und schwimmen drauf los. Falls nun andere dunkele Gegenstände, z.B. einen dunklen Schwamm vom Lufheber-Filter verwendet wurd, kann es sein, dass die Larven nicht die Eltern, sondern den Filter anschwimmen.</p><p><a
href="http://www.diskus-wissen.de/pictures/Image/RT_BRT_1_Tag_nF.JPG" target="_blank"><img
src="http://www.diskus-wissen.de/pictures/Image/RT_BRT_1_Tag_nF.JPG" border="1" alt="Anschwimmen" hspace="10" vspace="10" width="200" height="150" align="left" /></a>Die Fischbrut umschwimmt nun meist ein Elternteil und pickt das Hautsekret ab. Von Zeit zu Zeit mach das jeweilige Elternteil einen schnellen &#8220;Schuss&#8221; nach vorn und das andere Elternteil schwimmt dann von hinten in die Brut hinein. Eine solche &#8220;Übergabe&#8221; kann sehr bedrohlich aussehen, anders bekommt ander das jeweilige Elternteil die Jungen normalerweise aber nicht an den Partner übergeben.</p><p>Ab dem Tag des Anschwimmen beginnen auch viele Züchter mit der &#8220;Zeitmessung&#8221; der Jungen. Das Alter ist meist immer das Alter seid dem Tag des Anschwimmens.</p><h2>Brutpflege und Fütterung</h2><p>Wichtige Parameter der Wasserwerte sollte unter ständiger Beobachtung stehen. Ein regelmäßiger Wasserwechsel ist ebenso wichtig. Die Eltern sollten mindestens täglich mit nahhaftem Futter gefüttert werden (hierbei auf die Menge achten, immer nur so viel füttern, wie auch gefressen wird.), die Jungen brauchen in den ersten 4 Tagen nach dem Anschwimmen nicht gefüttert zu werden.</p><p><a
href="http://www.diskus-wissen.de/pictures/Image/RT_BRT_7_Tage_nF.JPG" target="_blank"><img
src="http://www.diskus-wissen.de/pictures/Image/RT_BRT_7_Tage_nF.JPG" border="1" alt="" hspace="20" vspace="20" width="200" height="150" align="right" /></a>Am 4. Tag sollte begonnen werden, frisch angesetze Artemia-Nauplien zu verfüttern. Diese werden in einer Schale oder Flasche angesetzt und Schlüpfen meist nach 24-48 Stunden (also rechtzeitig daran denken). Zu beginn muss nicht so viel gefüttert werden, die Jungen ernähren sich grösstenteils noch vom Hautsekret der Eltern und müssen zunächst an das Futter auch gewöhnt werden. Frische Nauplien in einem Artemia-Sieb abfangen und unter fliessend Wasser reinigen. Danach mit einer kleinen Spritze aufziehen und der Brut so nah wie möglich ins Wasser geben. Hierbei sollte darauf geachtet werden, wie die Eltern darauf reagieren. Manche sind rabiat und gehen gegen die Spritze oder gegen die Hand. Hier kann man dann einen Schlauch zur Hilfe nehmen, die den Spritzenausgang verlängert. Auch sollte man beobachten, wie die Jungen die Nauplien aufnehmen &#8211; es sollte ein steigender Appetit entstehen.</p><p>Weiterführende Links:</p><ul><li>[1] <a
href="http://www.diskus-wissen.de/haelterung/seemandelbaumblatter/">Seemantelbaumblätter als Heilmittel</a></li></ul> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.diskus-wissen.de/zucht-und-aufzucht/zuchtvorgang-was-passiert-da-genau/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> </channel> </rss>
