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> <channel><title>Diskus-Wissen.de &#187; Pflege</title> <atom:link href="http://www.diskus-wissen.de/tag/pflege/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.diskus-wissen.de</link> <description>Wissen rund um Diskus, Aquaristik, Zucht und Aufzucht, Krankheiten und optimale Haltung</description> <lastBuildDate>Thu, 22 Apr 2010 11:03:41 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" /> <item><title>Diskus und Wasserwechsel</title><link>http://www.diskus-wissen.de/haelterung/diskus-und-wasserwechsel/</link> <comments>http://www.diskus-wissen.de/haelterung/diskus-und-wasserwechsel/#comments</comments> <pubDate>Tue, 19 Feb 2008 12:33:44 +0000</pubDate> <dc:creator>admin</dc:creator> <category><![CDATA[Hälterung]]></category> <category><![CDATA[Pflege]]></category> <category><![CDATA[Wasser]]></category> <category><![CDATA[Wasserwechsel]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.diskus-wissen.ath.cx/archives/7</guid> <description><![CDATA[Viele Diskushalter sehen des Wasserwechsel als der Faktor, der eine gute Diskushälterung ausmacht. Der Wasserwechselt vermindert die Bakterien- und Virenzahl im Aquarium und Frischwasser lässt die Diskus wieder aufatmen. Aber Wasserwechsel ist nicht gleich Wasserwechsel. Zwar ist jeder Wasserwechsel besser als kein Wasserwechsel, aber wer besonderen Wert auf korrekte Diskushälterung legt, sollte einge Regeln beachten.
]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Diskushalter sehen des Wasserwechsel als der Faktor, der eine gute Diskushälterung ausmacht. Der Wasserwechselt vermindert die Bakterien- und Virenzahl im Aquarium und Frischwasser lässt die Diskus wieder aufatmen. Aber Wasserwechsel ist nicht gleich Wasserwechsel. Zwar ist jeder Wasserwechsel besser als kein Wasserwechsel, aber wer besonderen Wert auf korrekte Diskushälterung legt, sollte einge Regeln beachten.</p><h2>Wasserwechsel</h2><p>Der Wasserwechsel ist für den Fisch wie das Lüften in der Wohnung. Durch den Tausch von Aquariumwasser wird die Schadstoffbelastung des Aquarienwassers gemindert. Schadstoffe sind hierbei die Ausscheidungen des Tieres, liegen gebliebenes Futter, Bakterien und Keine und auch abgestorbene Pflanzenteile. Dies alles setzt dem Wasser mit der Zeit zu, so dass es an Qualität abnimmt. Deshalb sollte in regelmäßigen Abständen das Aquarienwasser teilweise gewechselt werden.</p><h2>Wasserwechsel brauche ich nicht</h2><p>Durch eine vorbildliche Filterung und absaugen von Futterresten und herausfischen von abgestorbenen Pflanzenteilen kann die Wasserqualität schon lange gehalten werden. Allerdings verbraucht sich das Wasser mit der Zeit trotzdem. Es kann zwar einige Zeit dauern, aber irgendwann bemerkt man, wie die Diskus scheu werden und sich nur noch verstecken. Auch Dunkelfärbungen sind die ersten Anzeichen, dass es dem Diskus nicht mehr gut geht. Auch wenn das Wasser klar ist, kann die Belastung durch Salze oder Schadstoffe durch Ausscheidungen, die der Filter nicht abgebaut hat extrem hoch sein. Deswegen ist ein Wasserwechsel in regelmäßigen Abständen für eine artgerechte Hälterung unumgänglich.</p><h2>Vor dem Wasserwechsel</h2><p>Nun ist es nicht ratsam, die Tiere aus dem Aquarium herauszufangen, alles Wasser aus dem Aquarium abzulassen, es komplett mit Leitungswasser aufzufüllen und die Tiere wieder einzusetzen. Hierbei wird unter Umständen für die Tiere eine komplett neue Umgebung mit unter Umständen völlig anderen Wasserwerten geschaffen. Bei diesem Vorgehen bedeutet dann nicht nur das Umsetzen für die Tiere ein grosser Stress, sondern auch das neu Eingewöhnen in die neuen Wasserwerte. Eis Diskus kann einem das schon übel nehmen. Sie sind dunkel gefärbt, scheu und bereits geschwächte Tiere könnten diese Strapazen nicht überstehen.</p><p>Als Grundregel für einen Wasserwechsel gilt in den Diskuskreisen, dass in einer Woche ca. 30% des Aquarienwassers getauscht werden sollte. Hier reden wir allerdings von einem normal besetzen Schaubecken. Bei Aufzuchtbecken, in denen meist 50 junge Diskus sitzen, sollten in einer Wocher einmal das Aquarienvolumen gewechselt werden &#8211; verteilt auf mehrere Tage, pro Wechselvorgang allerdings nicht mehr als 30%.</p><p>Vor einem Wasserwechsel sollten die aktuellen Wasserwerte des Aquarienwassers sowie des Wechselwassers geprüft werden. Hierbei sollte man auf PH-Wert und Leitwert ein Auge werfen. Sie sollten sich nicht zu arg unterscheiden.<br
/> Am sichersten ist es, wenn das Wechselwasser in einem separaten Behältnis vorbereitet wird. Hier kann z.B. schon vorher mit Osmosewasser oder anderen Mitteln die Wasserwerte dem Aquarienwasser angeglichen werden. Auch Wasseraufbereiter können schon hinzugegeben werden.</p><h2>Der Wasserwechsel</h2><p>Beim Absaugen ist Vorsicht geboten. Das Absaugen mittels eines Schlauches sollte entfernt von den Tieren geschehen. Diskus ist im Normalfall relativ neugierig und wollen wissen, was da passiert. Wenn man einen dickeren Schlauch benutzt, kann es sein, dass der Sog zu stark ist, und der Diskus an die Schlauchöffnung gesogen wird. Dies hinterlässt in den meisten Fällen mindestens Verletzungen, die das Tier schwächen. Aber auch andere Tiere, wie Welse könnten in den Schlaug gezogen werden und stecken bleiben. Hier hilft dann meist nur, den Schlauch zu zerschneiden &#8211; aber ob dann das Tier noch lebt ist meist ein Spiel mit der Zeit.<br
/> Sicherer ist dann schon, das Wasser an einer Stelle abzulassen, an der sich keine Fische aufhalten. Hierbei bietet sich bei manchen Filtern die Auslassöffnung an. Abgesaugt wird das Wasser ganz normal über das Absaugrohr des Filters. Aber am Auslass des Filters geht dann der Schlauch in das Abwasser. Dies läuft auch für die Tiere schonen, da sich hier nur der Wasserspiegel langsam senkt.<br
/> Trotzdem sollten Futterreste und abgestorbene Pflazenteile aus dem Becken entfernt werden. Wenn der Wasserspiegel etwas tiefer steht, geht dies meist relativ gut.<br
/> Auch ist darauf zu achten, dass der Heizstab unter dem Wasserspiegel bleibt. Dadurch, dass der Kopf unter Umständen über dem Wasserspiegel steht, kann es sein, dass er angeht und das Wasser (auch unnötig) anheizt. Dies kann soweit gehen, dass das Glas des Heizers springt und das Becken unter Strom steht. Also besser vorher das Stromkabel ziehen &#8211; und nach dem Wasserwechsel wieder einstecken.</p><h2>Wiederauffüllen des Aquarienwassers</h2><p>Nach dem Ablassen des Wassers kann mit dem Wiederauffüllen begonnen werden.<br
/> Ein gleichzeitiges Ablassen und Wiederauffüllen ist nicht ratsam, da hier auch Frischwasser gleich wieder mit abgelassen wird und dann nicht die Wirkung eines richtigen Wasserwechsels erreicht wird.Auch hier sollte man einen Weg finden, die schonen zu erledigen. Falls mit einem Schlauch aufgefüllt wird, sollte man darauf achten, dass der Wasserdruck nicht zu hoch gewählt wird. Zum einen wirbelt dies den Sand auf, reisst Pflanzen aus dem Boden, zum anderen kann es aber auch den Diskus schade, da er sich durch die zu grosse Wasserströmung nicht mehr halten kann und an Einrichtungsgegenstände gedrückt werden könnte.<br
/> Bei Wiederauffüllen mit einem Eimer empfiehlt es sich, einen komplett sauberen Eimer zu nehmen und diesen gefüllt ins Aquarium tauchen zu lassen. Dann kann durch kippen und wieder herausziehen des Eimers das Wasser schonen ins Aquarium gegeben werden.<br
/> Das Wiederauffüllen durch den Filter wäre möglich, allerdings sollte man hierbei bedenken, dass zum einen im Filter die Filterbakterien leben, die dann komplett mit Frischwasser durchströmt werden. Wenn ads Wechselwasser eine andere Temperatur hat, könnten diese absterben. Auch muss bedacht werden, dass ein Aussenfilter meist unterhalb des Aquariums steht und durch den Höhenunterschied unter Umständen das Wasser wieder zurück läuft und die Wohnung unter Wasser stellen kann.</p><h2>Nach dem Wiederauffüllen</h2><p>Jeder Wasserwechsel ist für die Tiere eine Stresssituation. Es empfiehlt sich, das Aquarium noch ca. eine halbe Stunde zur Ruhe kommen zu lassen. Danach kann die Beleuchtung eingeschaltet werden und nochmal ein Wassertest durchgeführt werden. Durch diesen Wassertest kann festgestellt werden, in wie weit sich die Wasserwerte mit dem vorherigen Test unterscheiden. Zu grosse Sprünge bei den Wasserwerten sind nicht zu empfehlen. Nehmen Sie sich lieber mehrere Wasserwechsel vor und versuchen Sie, Ihr Ziel nach und nach zu erreichen, denn die Tiere müssen sich an die neuen Werte erst gewöhnen.</p><p>Meist hat ein Wasserwechsel einen positiven Einfluss auf die Laichbereitschaft der Diskus. Die neue Wasserqualität ermutigt viele Paare direkt nach einem Wasserwechsel abzulaichen.</p><h2>Permanenter Wasserwechel</h2><p>Ein permanenter Wasserwechsel wird von vielen Züchtern eingesetzt, die mehrere Zuchtbecken haben. Hierbei wird durch einen Wassereinlasse ständig Frischwasser in das Aquarium gegeben. Über ein Überlauf wird dann das überschüssige Wasser wieder abgelassen. Dies ist mit Sicherheit eine der besten Wasserwechsel-Möglichkeiten, die es gibt. Allerdings ist sie auch kostspielig und auch nicht wirklich ungefährlich. Der Abfluss muss immer offen sein. Sollte er verstopft sein und man befindet sich mal ein Wochenende im Urlaub, kann es sein, dass man seine Wohnung nicht mehr wiedererkennt und mein, man wäre noch im Schwimmbecken im Urlaub.<br
/> Aber auch hier kann Abhilfe geschaffen werden. Elektronische Wasserstandsmelder prüfen den Wasserstand, sollte dieser über eine bestimmte Wassermarke gehen, so wird der Wassereinlass gesperrt. Aber auch hier kann einem die Stromwerke ein Strich durch die Rechnung machen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.diskus-wissen.de/haelterung/diskus-und-wasserwechsel/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Seemandelbaumblätter</title><link>http://www.diskus-wissen.de/haelterung/seemandelbaumblatter/</link> <comments>http://www.diskus-wissen.de/haelterung/seemandelbaumblatter/#comments</comments> <pubDate>Tue, 19 Feb 2008 12:32:41 +0000</pubDate> <dc:creator>admin</dc:creator> <category><![CDATA[Hälterung]]></category> <category><![CDATA[Aufbereitung]]></category> <category><![CDATA[Pflege]]></category> <category><![CDATA[Seemandel]]></category> <category><![CDATA[Seemandelbaumblätter]]></category> <category><![CDATA[Wasser]]></category> <guid
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id="more-6"></span> Die Wirkung von Seemandelbaumblätter</h2><p>Seemandelbaumblätter (vom Seemandelbaum Terminalia catappa L. &#8211; Madagaskar über Indien bis zu den Fidji-, Ryukyu- und Bonin-Inseln.) enthalten gewisse Gerbstoffe, die eine leicht desinfizierende und fungizierende Wirkung hervorrufen. Die Wirkung kann man erkennen, wenn das Wasser anfängt, sich leicht bernsteinfarben zu färben. Dies ist eine normale Färbung, die durch die Abgabe der Gerbstoffe der Blätter hervorgerufen wird. Der PH Wert kann sich leicht senken und die Leitfähigkeit des Wassers leicht erhöhen. Vorbeugend können die Blätter zur Laichverpilzung eingesetzt werden oder bei Problemen mit  Flossenfäule oder der Schleimhaut eingebracht werden.</p><h2>Einsatzgebiete</h2><p>Überall, wo Fische in geschwächtem Zustand sind, können Seemandelbaumblätter helfen, dass sie sich wieder erholen.<br
/> In der Zucht beugen Seemandelbaumblätter Laichverpilzungen vor und helfen, die Keimbelastung zu senken.<br
/> Nach Fisch-Transporten helfen Seemandelbaumblätter den Tieren, sich zu beruhigen, Stress ab zu bauen und evtl. Trasportschäden zu desinfizieren.<br
/> Bei Pilzbefall oder Flossenfäule helfen Seemandelbaumblätter den betroffenen Tieren helfen, sich innerhalb weniger Tage zu erholen.</p><h2>Einsatz im Aquarium</h2><p>Eine normale Dosierung liegt bei ca. 1 Blatt pro 50 Liter. Die Blätter sollten vor Gebrauch unter fliessend lauwarmen Wasser gereinigt werden, evtl. Schmutzstellen sollten mit dem Finger abgerieben werden. Hierbei fangen die Blätter meist schon an, Gerbstoffe abzugeben, die Blätter sollten also nicht zu lange gewaschen werden. Danach einfach ins Wasser legen. Die Blätter schwimmen zunächst, saugen sich dann aber nach ca. 1-2 Tagen mit Wasser voll und gehen unter. Alternativ können die Blätter an Dekorationsgegenständen angebracht werden, so dass sie von Anfang an unter Wasser sind. Nach ca. 24 Stunden ist das Wasser bereits bernsteinfarben eingefärbt. Die Blätter lösen sich nach ca. 1 Woche im Becken auf.</p><h2>Lagerung von Seemandelbaumblättern</h2><p>Die Blätter sollten trocken, lichtgeschützt in einem luftdurchlässigen Behältnis gelagert werden. Meist werden die Blätter in Plastikfolien angeboten. Nach Kauf oder Erhalten sollten die Blätter allerdings diesen Behältnissen entnommen werden. In fest verschlossenen Plastiktüten können sich mit der Zeit Schimmelpilze bilden, die die Blätter angreifen.</p><h2>Seemandelbaumtee</h2><p>Hin und wieder kann es vorkommen, dass eine Aktion schnell gehen muss. Hier kann ein <a
href="http://www.diskus-wissen.de/pictures/Image/Seemantelbaumtee.JPG" target="_blank"><img
src="http://www.diskus-wissen.de/pictures/Image/Seemantelbaumtee.JPG" border="1" alt="Seemantelbaumblätter Tee selbst gemacht" hspace="10" vspace="10" width="200" height="150" align="right" /></a>Seemandelbaumtee helfen. Man erhitzt ca. 5 Liter Wasser (auch Aquariumwasser) auf ca. 50-70 Grad. Danach gibt man das Wasser in einen Eimer und ca. 3 Blätter auf 100 Liter des Aquarienvolumens hinzu. Dies rührt man von Zeit zu Zeit um, bis das Wasser tief bernsteinfarben ist und sich das Wasser abgekühlt hat (ca. 30 Grad). Danach lässt man das Wasser (ohne Blätter) in das Aquarium ein. Durch das heisse Wasser haben die Blätter ihre Stoffe schneller freigesetzt, die nun im Wasser auch schneller desinfizierend wirken können.<br
/> Alternativ kann, nach ausreichender Abkühlung und entfernen der Blätter, der betroffene Fisch auch kurzzeitig in den Eimer gesetzt werden. Hierbei ist allerdings dringen auf die Reaktion des Tieres zu achten und bei evtl. verschlechterung wieder zurück in das Aquarium zu setzen.</p><p>Für die Behandlungsmethoden werden keine Haftung und kein Gewähr übernommen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.diskus-wissen.de/haelterung/seemandelbaumblatter/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Der UV-Klärer in der Aquaristik</title><link>http://www.diskus-wissen.de/krankheiten/der-uv-klarer-in-der-aquaristik/</link> <comments>http://www.diskus-wissen.de/krankheiten/der-uv-klarer-in-der-aquaristik/#comments</comments> <pubDate>Tue, 19 Feb 2008 12:31:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Marco</dc:creator> <category><![CDATA[Hilfsmittel]]></category> <category><![CDATA[Krankheiten]]></category> <category><![CDATA[Pflege]]></category> <category><![CDATA[ultraviolett]]></category> <category><![CDATA[UV]]></category> <category><![CDATA[UV Klärer]]></category> <category><![CDATA[Wasser]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.diskus-wissen.ath.cx/archives/5</guid> <description><![CDATA[Viele Aquaristiker setzen einen UV-Filter ein, um das Aquariumwasser nach dem Filtern nochmals durch UV Strahlung von Bakterien, Krankheitserreger, Wassertrübungen und Algen zu befreien. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass durch eine UV Lampe das Wasser nicht keimfrei gemacht werden kann, die Keimzahl kann lediglich gesenkt werden. Auch ist die korrekte Anwendung eines UV-Klärers zu beachten.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Aquaristiker setzen einen UV-Filter ein, um das Aquariumwasser nach dem Filtern nochmals durch UV Strahlung von Bakterien, Krankheitserreger, Wassertrübungen und Algen zu befreien. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass durch eine UV Lampe das Wasser nicht keimfrei gemacht werden kann, die Keimzahl kann lediglich gesenkt werden. Auch ist die korrekte Anwendung eines UV-Klärers zu beachten.</p><h2><span
id="more-5"></span>Wie arbeitet ein UV-Klärer</h2><p>Das Wasser wird nach dem normalen Filterdurchlauf durch den UV-Klärer (Ultra-Violett) geführt. Im Aquaristikbereich sind diese UV-Klärer meist in ca. 25-45cm langen Plastikgehäusen verbaut, die jeweils einen Einlauf und einen Auslauf haben. In dem Plastikgehäuse befindet sich im Normalfall eine Glasglocke (wasserdichten Quarzglaszylinder), in der wiederum die UV-Birne oder Röhre eingesteckt wird. Der Ein- und Auslauf sind hin und wieder aus durchsichtem Plastik, allerdings ist zu beachten, dass dies spezieller UV geschützer Plastik ist, denn:</p><p><span
style="color: #808000;"><strong>Beachten Sie: Das Sehen in eine ungeschützte UV-Quelle (Birne oder Röhre) kann Schäden an Augen und Haut verursachen. Benutzen Sie das UV-Licht nur in den dafür vorgesehenen Plastikgehäusen.</strong></span></p><p>Der UV-Klärer benötigt Strom und sollte durchgehend betrieben werden. Das Ein- und Ausschalten der UV Birne kann ein vorzeitiges Schwächen der UV Birne bedeueten. Hierbei ist die normale Lebensdauer der UV Birne oder UV Röhre nach ca. einem Jahr erreicht und sollte ausgetauscht werden.</p><p>Das Wasser wird also nach dem Filtern mittels Schlauch in das Plastikgehäuse geleitet. Dort läuft es an der Glasglocke vorbei und füllt das Plastikgehäuse. In der Glasglocke befindet sich die UV-Birne, die das vorbeifliessende Wasser bestrahlt. Am Auslauf läuft dann das Wasser wieder mittels Schlauch zurück ins Becken. Hierbei muss auch die Fliessgeschwindigkeit beachtet werden. Fliesst das Wasser zu langsam, so wird es zu stark bestrahlt und es befinden sich nach dem Auslaufen keine Lebewesen mehr darin. Läuft es zu schnell, so haben die UV Strahlen keine Wirkung, da die Bakterien nach dem Austreten nicht ausreichend geschwächt wurden, so dass sie absterben. Die optimale Fliessgeschwindigkeit richtet sich nach der Menge des Aquariumvolumens. Eine 5 Watt Birne reicht bereits für ein Aquariuemvolumen von ca. 2000 Liter aus, die Fliessgeschwindigkeit sollte bei ca. 1200 Liter pro Stunde liegen.</p><h2>Vor- und Nachteile eines UV-Klärers</h2><p>In Züchterkreisen wird ein UV-Klärer gerne eingesetzt, um gegen Bakterien und Pilzbefall von Eigelegen vorzubeugen. Er erhöht auch die Wiederstandskraft und kann gegen Krankheiten vorbeugen. Allerdings ist ein UV-Klärer kein Allheilmittel. Er kann nur unterstützend und vorbeugend arbeiten. Wenn er aber betrieben wird, so können Nebenwirkungen, wie sie beim Einsatz von chemischen Mitteln der Fall sind, nicht auftreten. Der UV-Klärer arbeitet mit natürlich vorkommenden Mitteln und schwächt die Bakterien so arg, dass die nicht weiter überlebensfähig sind.</p><p>Der UV-Klärer vermindert die Bakterien- und Keimbelastung und das Wasser wird klarer. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn ein bakterieller oder parasitärer Befall vorliegt oder bei der Zucht. Allerdings übernimmt der UV-Klärer keine Behandlung, er kann nur zusätzlich zur Unterstützung eingesetzt werden.</p><p>Bei Medikamenteneinsatz oder grosser Befplanzung kann ein UV-Filter kontraproduktiv sein, so dass man als Aquarianer eingreiffen  muss. Manche Medikamente werden von der UV Bestrahlung abgebaut, so dass die Wirkung nicht ausreichend eintritt. Hierbei muss der Beipackzettel beachtet werden und der UV-Klärer evtl. für den Behandlungszeitraum ausgeschaltet werden. Bei Pflanzendüngung kann es vorkommen, dass der eingebrachte Dünger ebenfalls von der UV Strahlung abgebaut wird. Hier muss evtl. des öfteren nachgedüngt werden.</p><h2>Werden auch nützliche Bakterien abgetötet?</h2><p>Grundsätzlich ist es so, dass alle Bakterien, die das UV-Licht passieren, extrem geschwächt. Allerdings sind nützliche Bakterien meist eher Filterbakterien, die sich im Filter ansammeln und dort auch heimisch sind, d.h. normal nie das UV-Licht erreichen. Die eher gefährlichen Bakterien sind die, die im Wasser umher treiben, diese werden dann vom UV Licht auch erreicht.</p><h2>Bei Problemen den UV-Klärer einsetzen?</h2><p>ist mit Sicherheit der falsche Weg. Wie schon beschrieben, kann der UV-Klärer nur unterstützen, niemals Probleme lösen. Wenn es im Aquarium sowieso schon Probleme gibt, müssen diese beseitigt werden. Der UV-Klärer kann nur helfen, ein erreichtes Niveau besser zu halten.</p><p>Bei Problemen kann im Forum gerne Hilfe geleistet werden, bevor von einem UV-Klärer zu viel erwartet wird.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.diskus-wissen.de/krankheiten/der-uv-klarer-in-der-aquaristik/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> </channel> </rss>
